Über Miriam Shrinkman

Wie Sie wahrscheinlich schon vermutet haben, bin ich, Miriam Shrinkman, lediglich das Alter Ego einer echten Psychotherapeutin. Trotzdem besitze ich eine nahezu reale eigene Identität. Ich bin um die Fünfzig, verheiratet und habe Familie. Zugegebener Massen tendiere ich dazu, zu allem und jedem eine Meinung zu haben, die ich gerne unaufgefordert mitteile. Ich bin mit Leib und Seele Therapeutin und betrachte die Welt stets durch die Psychobrille. Das heißt, ich analysiere, deute, interpretiere, sortiere und kommentiere alles, was ich erlebe und was mir begegnet.

 

Immer wieder werde ich gefragt, wie es dazu kam, dass ich Psychotherapeutin geworden bin. Natürlich gab es da die problematische Kindheit, die das Interesse an Menschen und deren Beziehungen untereinander weckte. 

Noch während meiner Schulzeit kam es vor, dass mir Leute unaufgefordert, zum Beispiel in der Straßenbahn, ihre Lebensgeschichte erzählten. So gesehen hätte ich auch Friseuse werden können. Aber da ich nicht gerne im Stehen zuhöre, zog ich es dann doch vor Psychotherapeutin zu werden. Gibt es eigentlich Studien, welche die psychologische Wirksamkeit von Friseurbesuchen untersuchen? Ein neuer Haarschnitt in Kombination mit aktivem Zuhören kann Wunder bewirken! Doch zurück zu meinem Werdegang – oder nein, für den Moment ist eigentlich alles gesagt. Die Zeit für heute ist leider um, bis zum nächsten Termin.


Ihre Miriam Shrinkman

 

P.S. Alle Personen, die je in meinen Kolumnen erscheinen, sind ebenso fiktiv wie ich selbst.